Reden halten und präsentieren: Wie Fakten interessant werden

Ihre Zuhörer wollen Fakten wissen – einerseits. Denn wenn Sie als Redner überzeugen wollen, kommen Sie um „echte“ Informationen nicht herum. Andererseits: Wenn Ihre Zuhörer nur Fakten wissen wollten, würde ihnen ein Blick ins Lexikon genügen. Welchen Weg sollten Sie als Redner also beschreiten?

Ihre Rede kommt gut an, wenn Sie sagen, was Sie meinen.

Wenn Sie durch Ihre Ansichten Profil zeigen, werden Sie für Ihr Publikum greifbar und Ihre Rede wird erfassbar. Reihen Sie daher nicht nur Fakten aneinander, sondern sagen Sie auch, wie Sie darüber denken. Machen Sie hierdurch aus schlichten Tatsachen etwas, das für Ihr Publikum neu und wertvoll ist.

Aber: Nicht in die Meinungsfalle geraten.

Praktisch jeden in Ihrem Publikum interessiert Ihre Meinung, sofern Sie diese auf Tatsachen stützen. Wenn Sie einfach nur Ihre Ansichten äußern würden, ohne diese durch belegbare Sachverhalte zu untermauern, wäre Ihre Rede beliebig und Sie würden Ihr Publikum langweilen.

Meinungen, die nicht auf überprüfbaren Fakten basieren, werden zu Binsenwahrheiten.

Wichtig ist daher der schlüssige Zusammenhang zwischen Fakten und Ihrem persönlichen Standpunkt. Damit regen Sie das Denken Ihrer Zuhörer an, verschaffen ihnen neue Sichtweisen und halten eine Rede, die Ihr Publikum aufmerksam bis zum Ende verfolgt. Die Menschen werden positiv über Ihre Rede sprechen und sich an Sie erinnern.

Rhetorikmagazin
© Christian Bargenda, rhetorikmagazin.de


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