Weniger Aufwand, größere Wirkung: Damit Ihre Präsentation lebendig wird

Was glauben Sie: Welche Software ist die beste für eine starke Präsentation? Sollten Sie einen Mac oder einen PC verwenden? Mit welchen Effekten reißen Sie Ihr Publikum vom Hocker? Was für eine Fernbedienung ist die beste für Ihren souveränen Auftritt? Wieviele Folien sollten Sie verwenden und welche ist die perfekte Methode für Überblendungen?

Ganz einfach: Wenn Sie Ihre Präsentation lebendig gestalten wollen, stehen andere Fragen im Vordergrund. Denn ein Folienvortrag mit modernster Technik kann nur dann wirken, wenn Sie die eingangs erwähnten Nebensächlichkeiten – die Technik – in den Hintergrund stellen.

Stattdessen sollten Sie für eine perfekte Vorbereitung auf Ihre Präsentation die überwiegende Zeit für essenzielle Fragen verwenden: Wer ist Ihr Publikum? Welche Voraussetzungen bringt es mit? Was ist Ihre Botschaft? Wie wollen Sie zu ihr hinführen? Mit welchen Geschichten wollen Sie für eine starke Aufmerksamkeit und einen großen Lerneffekt bei den Zuhörern sorgen? Oder ist der z. B. Einsatz von Humor angebracht? Wieviel Zeit haben Sie?

Haben Sie diese Fragen für sich beantwortet, wird Ihre Präsentation lebendig. Dann ist es zweitrangig, wieviele Spiegelstriche sich auf jeder Folie befinden und ob die Schrift einschwebt oder überblendet wird. Dem Publikum sind der Inhalt und die wesentliche Aussage Ihrer Präsentation um ein Vielfaches wichtiger. Bieten Sie diese, können Sie auch mit Hilfe einer technisch ausgereiften Präsentation überzeugen.

Meine Empfehlung aus der Praxis: Wenn Sie wenig Zeit haben, nutzen Sie nur die technischen Möglichkeiten, die Ihren Aufwand verringern. Verzichten Sie auf zu viele Äußerlichkeiten, die Sie und Ihre Zuhörer vom Thema ablenken und Sie viel Vorbereitungszeit kosten. Investieren Sie Ihre Zeit besser in die wesentlichen Dinge.

Rhetorikmagazin
© Christian Bargenda


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